Herzlich willkommen auf meiner Astronomieseite
Diese Seite befindet sich noch im Aufbau und ich bin sehr dankbar für Verbesserungsvorschläge
und Anregungen. Und natürlich auch für Fehlermeldungen, da ich meine Seiten nicht auf
auf allen Betriebssystemen und Browsern testen kann (oder auch will :)).
Neuigkeiten/Änderungen habe ich auf meiner Hauptseite aufgelistet.
Ich habe (noch) kein spezielles Beobachtungsgebiet.
Ich beobachte je nach Lust und Laune Sonne, Mond, Planeten und Deep-Sky. Gerne würde
ich mich stärker in die Astrofotografie einarbeiten, habe aber noch nicht den
richtigen Elan aufgebracht. Sehr gerne beschäftige ich mich mit Bastelarbeiten, wie
auch unter Selbstbau nachzulesen ist (bzw. hoffentlich bald sein wird).
Nach und nach werde ich hier meine Ausrüstung vorstellen, meine Selbstbauprojekte
und, wenn ich mal welche produziere, auch meine Bilder. Dabei benutze ich sowohl eine
CCD-Kamera als auch eine umgebaute Quickcam VC Webcam sowie einen Fotoapparat.
Kürzlich ist noch eine Casio QV-2900UX Digitalkamera dazugekommen.
Mein Interesse an der Astronomie wurde so
um 1980 mit ca. 13 Jahren geweckt. Wodurch, das weiss ich nicht mehr :). Aber
das Interesse blieb, noch weiter geschürt insbesondere durch das Buch
»Blick ins Weltall« von Werner Büdeler. Die ersten Beobachtungen machte ich
mit einem Tasco Spektiv 10-30x30. Doch schon bald war der Wunsch nach etwas Grösserem
geweckt. Bei kleinem Geldbeutel kam damals eigentlich nur der Kosmos Selbstbaurefraktor
(etwa 60/800) in Betracht. Mit einem Tubus und einer Objektivhalterung aus Pappe liess
sich gut leben. Der Standardokularauszug aus einem dicken Korkstück im Tubusende, in
dem ein Messingrohr als Okularaufnahme steckte war allerdings eine Katastrophe. Schnell
habe ich diesen durch einen »richtigen« Auszug mit Zahntrieb ersetzt. Montiert war das
ganze einfach auf einem Fotostativ.
Damals hatte ich keinen Kontakt zu anderen
Sternfreunden. In dem Alter sind Entfernungen von 20-30 km zur nächsten
Volkssternwarte immerhin schon gewaltig (insbesondere nachts, wenn sowieso keine Busse
fahren). PC's waren für Haushalte unerschwinglich und das World Wide Web sowieso noch
nicht geboren, um wie heute Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
Obwohl ich
eigentlich mehr in Astronomiebüchern gelesen und an meiner Ausrüstung gebastelt
habe als zu beobachten, wollte ich dennoch irgendwann ein noch grösseres Gerät,
vor allem mit einer parallaktischen Montierung im Gegensatz zu dem Fotostativ.
Glücklicherweise hatte ich die Möglichkeit, im elterlichen Betrieb
regelmässig in den Ferien arbeiten zu können. Zusammen mit einem
grosszügigem Geschenk meiner Eltern konnte ich mir dann mit
Ende 16/Anfang 17 bei Foto Hamer in Bochum ein C8 als
Ausstellungsstück leisten, komplett mit Sucher, Gabelmontierung, Koffer, Stativ,
Polhöhenwiege, Zenitprisma und zwei Okularen. Nach und nach konnte ich dann meine
Ausrüstung weiter ausbauen und mit dem Führerschein wurde ich auch endlich
mobil. So konnte ich mal z.B. den ATT in Essen besuchen oder eine Mondfinsternis mit
meinem C8 von der Volkssternwarte Hagen aus beobachten.
Leider kam dann viel zu
schnell die Bundeswehrzeit und direkt anschliessend das Studium und der Beruf. Erst mit
der Sonnenfinsternis 1999 habe ich wieder Feuer gefangen für dieses faszinierende
Hobby. Meine Ausrüstung hat zwar zu diesem Zeitpunkt fast 10 Jahre »in der Ecke«
gelegen, aber zum Glück war ich nie auf den Gedanken gekommen, etwas zu verkaufen. So
konnte ich praktisch sofort wieder voll einsteigen. Im November 1999 habe ich dann
auch direkt während einer Schönwetterperiode ausgiebig mit meinem alten C8
beoachtet.
Insbesondere über das Internet habe ich inzwischen auch Kontakt zu
anderen Sternfreunden gefunden, teils aus der Nähe, teils auch weiter weg wohnend.
Dieses Jahr (2001) habe ich auch endlich das erste Mal an einem Teleskoptreffen
teilgenommen (zusammen mit meiner Freundin, die sich auch sehr für Astronomie
interessiert).